Die Bobath-Therapie

Das Konzept für die Therapie wurde von der Krankengymnastin Berta Bobath und ihrem Mann entwickelt.

Behandelt werden Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit angeborenen oder erworbenen Störungen des zentralen Nervensystems, sowie sensomotorischen und kognitiven Beeinträchtigungen, Entwicklungsstörungen und anderen neurologischen Erkrankungen.

 

Bei Kindern dienen die normalen Entwicklungsstufen als Orientierung für die Therapie. Über Schlüsselpunkte werden Rotationsbewegungen eingeleitet, pathologische Bewegungsmuster werden gehemmt und physiologische Bewegungsmuster werden gebahnt.

Sie lernen mit Hilfe des Therapeuten in spielerischen Situationen, z. B. auf schrägen Ebenen oder auf dem Ball die normalen Bewegungsmuster kennen und umzusetzen.

Hier gilt je eher mit der Therapie begonnen wird desto besser.

Ein wichtiger Punkt in der Therapie ist die Einbeziehung der Eltern z.B. durch Tipps zum Handling und der Lagerung.

 

Bei Erwachsenen wird die Bobath- Terapie bei allen Bewegungsstörungen die durch Hirnschädigungen entstanden sind angewendet, z.B. Halbseitenlähmung durch Schlaganfall, Hirntumoren oder Schädel- Hirn- Trauma und anderen neurologischen Erkrankungen wie MS oder Parkinson.

Durch Schulung von Gleichgewichtsreaktionen, der Kopf- und Rumpfkontrolle und dem Einbeziehen der betroffenen Seite in Alltagsaufgaben versucht man größtmögliche Selbstständigkeit für den Patienten zu erreichen. Der Therapeut gibt taktile, akustische und optische Reize und durch ständiges Wiederholen und Üben fördert man das Verknüpfen neuer Nervenbahnen im Gehirn.

 

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